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Krankheiten & Co Was Sie wissen sollten

Achtung! Die kurze Beschrei­bung der Krank­heiten sollte niemals den Gang zum Tier­arzt ersetzen und ist keine Auf­listung aller Krank­heiten! Rufen Sie in Ihrer Tier­arzt­praxis an, um einen Termin zur Unter­suchung Ihres Tieres und eine persön­liche Beratung zu ver­einbaren.

 

Definition:

Die Myxomatose kann durch z.B. Mücken, Flöhe, Grün­futter und Heu über­tragen werden. So können auch reine Wohnungs­kaninchen von diesem Pocken­virus angesteckt werden. Meist ist die Behandlung der erkrankten Kaninchen hoffnungs­los. Die Tiere bekommen Schwellungen der Gesichts­schleim­häute, Ohren und Genitalien. Die anschließende Atem­lähmung führt zum Tode. Die Impfung wird daher nach der Grund­immuni­sierung jedes halbe Jahr (Früh­ling und Herbst) angeraten.

Definition:

Diese Virus­erkrankung wird durch blut­saugende Insekten und Grün­futter über­tragen. Es gibt seit 2010 eine neue Variante (RHD-2). Die Kanin­chen ver­sterben an der akuten Er­krankung inner­halb von Stunden, meist ist blutiger Aus­fluss aus der Nase der einzige Hinweis.

Es sollte gegen RHD nach er­folgter Grund­immuni­sierung (zwei­malig im Abstand von 3 Wochen) zwei­mal jähr­lich geimpft werden.

Definition:

Da die Zähne von Kaninchen und Meer­schwein­chen lebens­läng­lich wachsen, haben diese häufig mit Zahn­problemen zu kämpfen. Eine optimale Fütterung, bei der Heu der Haupt­bestand­teil ist, trägt positiv zum Zahn­abrieb bei, und ist darum äußerst wichtig. Trotz­dem können sich Zahn­fehl­stellungen ent­wickeln und zu ver­mindertem Appetit auf Heu führen. Die Backen­zähne lassen sich z.B. mit einem Video­otoskop schonend und anschau­lich untersuchen. Wenn ein Kaninchen oder Meer­schwein­chen nicht mehr gut frisst, ist dies immer sofort ein Not­fall. Es kann zu Fehl­gärungen im Magen-Darm-Bereich und lebens­bedroh­lichen Auf­blähungen (Tympanie) kommen.

Definition:

Diese Einzeller sind stark ver­breitet und können un­behandelt zum Tode führen. Es kann aber sein, dass ein in­fiziertes Tier erst Symptome zeigt, wenn es durch Stress (wie z.B. Umzug, Mobbing durch andere Tiere, falsche Er­nährung oder plötz­liche Futter­umstellung) ein geschwächtes Immunsystem hat. Kokzidien be­fallen Leber, Gallen­gänge und den Darm.

Definition:

Vor allem Fehler bei der Ernährung und Haltung ver­ur­sachen Sohlen­geschwüre:

Übergewicht, Mineral­stoff- und Vitamin­mangel, falsche Einstreu oder unzu­reichende Reinigung der Einstreu wirken sich un­günstig auf die Haut der Meer­schwein­chen aus.
Es kommt zu sehr schmerz­haften Ent­zündungen an den Füßen, die sich bis auf die Knochen aus­breiten können.

Definition:

Diese Parasiten sind circa 1 mm groß und daher mit dem bloßen Auge zu er­kennen. Sie fressen Haut­schuppen und Haare und führen zu starkem Juck­reiz und Fell­verlust. Es entstehen blutig-schorfige Haut­läsionen und durch den starken Juck­reiz werden die Meer­schwein­chen derart gestresst, dass sie infekt­anfällig werden, abmagern und apathisch und teilnahmslos werden können.

Definition:

Diese sehr verbreitete Er­krankung bricht häufig erst bei einem geschwächten Immunsystem (z.B. durch Stress, schlechte Er­nährung, Umzug etc.) aus, nachdem die Tiere vorher symptom­frei waren.

Zuerst bilden sich haar­lose Stellen, oft weiß­lich ver­schorfend. Diese breiten sich schnell aus und werden wegen des starken Juck­reizes häufig durch die Meer­schwein­chen selbst blutig-krustig gekratzt. Hautpilz kann für den Menschen ansteckend sein.

Definition:

Meerschweinchen sind relativ an­fällig für Atem­wegs­erkrankungen. Insbesondere Fehler in der Haltung oder Ernährung können das Ent­stehen dieser Krank­heit begünstigen. Mangel­hafte Reinigung des Käfigs, Zugluft, zu feuchte oder zu trockene Luft, staubiges Ein­streu oder Heu, aber auch Aller­gien können so Weg­bereiter für Bakterien und Viren sein. Meer­schwein­chen bekommen bei aus­bleibender Behand­lung schnell eine Lungen­entzündung.

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