Katzen

Tiger auf Samt­pfoten

 

Krankheiten & Co Was Sie wissen sollten

Achtung! Die kurze Be­schrei­bung der Krank­hei­ten sollte nie­mals den Gang zum Tier­arzt erset­zen und ist keine Auf­listung aller Krank­heiten! Rufen Sie in Ihrer Tier­arzt­praxis an, um einen Termin zur Unter­such­ung Ihres Tieres und eine per­sön­liche Be­ratung zu ver­ein­baren.

 

Definition:

Der sogenannte Katzenschnupfen ist ein Krankheitskomplex, an dem sowohl Viren als auch Bakterien beteiligt sind. Verschiedene Symptome wie Entzündung der Augen und Atemwege sowie Läsionen im Maulbereich treten in unterschiedlicher Ausprägung auf. Diese Erkrankung kann chronisch werden. Besonders gefährdet sind junge Katzen. Auch reine Wohnungskatzen können sich anstecken. Samtpfoten sollten daher gegen Katzenschnupfen geimpft werden.

Definition:

Diese virale Erkrankung endet leider nicht selten tödlich. Insbesondere für junge Katzen ist sie äußerst gefährlich, wenn die Mutterkatze nicht geimpft ist. Es kommt zu Schlappheit, Fieber, Appetitlosigkeit, Nasenausfluss, Bindehautentzündung, einem stark geschwächten Abwehrsystem, heftigem Erbrechen und starkem anhaltenden, blutigen Durchfall. Auch Wohnungskatzen können erkranken. Alle Katzen sollten daher gegen Parvovirose geimpft werden.

Definition:

Ein schleichend verlaufender Funktionsverlust der Nieren zeigt sich erst nach Monaten oder Jahren. Über 75 % des Nierengewebes müssen zerstört sein, bevor sich die ersten Symptome wie vermehrtes Trinken und stärkerer Harndrang zeigen. Insbesondere bei Freigängern kann dies auch übersehen werden. Auch verminderter Appetit, vermehrtes Erbrechen, Abmagerung und ein stumpfes Fellkleid können Anzeichen für eine chronische Nierenerkrankung sein. Eine Blutuntersuchung kann Aufschluss geben.

Definition:

Flöhe gehen nur zur Nahrungsaufnahme auf die Katze und verstecken sich ansonsten in Nischen und Ritzen in der Wohnung, zum Beispiel im Katzenkörbchen. Aus den Eiern die sie legen, können sich bis zu einem halben Jahr später noch Flöhe entwickeln. Deshalb müssen für eine erfolgreiche Behandlung gegen Flöhe nicht nur alle im Haushalt befindlichen Tiere, sondern auch die Wohnung behandelt werden.

Definition:

Zecken sind häufig vorkommende Parasiten, welche sich vor allem in hohen Gräsern und Büschen aufhalten. Sie bevorzugen warmes und feuchtes Klima, weshalb sie in Deutschland vorwiegend im Frühling, im Spätsommer und im Herbst auftreten. Mildes Klima führt aber immer häufiger dazu, dass sie das ganze Jahr aktiv sind. Insbesondere wenn sie nicht vollständig entfernt werden und zum Beispiel der Kopf der Zecke in der Haut der Katze verbleibt, können sie zu Entzündungen führen. Zecken können zudem Krankheiten übertragen.

Definition:

Es gibt zahlreiche Würmer, die Hunde und Katzen befallen können. Nicht alle sind für den Menschen ansteckend. Starker Wurmbefall verursacht Verdauungsbeschwerden, Mangelversorgung, Anfälligkeit für Krankheiten, glanzloses Fell, Juckreiz am After und Husten. Würmer können zudem zu sehr gefährlichen Symptomen wie Darmverschluss oder Blutarmut führen und sollten daher nicht verharmlost werden.

Definition:

Heutzutage zählen Giardien nach den Würmern mit zu den am häufigsten diagnostizierten parasitären Erkrankungen. Insbesondere junge Katzen und Hunde zeigen bei Befall Gewichtsverlust oder Durchfall. Erbrechen kann ebenfalls erfolgen. Giardien sind Einzeller, welche auch beim Menschen zu einer Erkrankung führen können.

Hund & Katze T.A.F.F.-Geprüft Tierärztlicher Alters-Checkup für Fellnasen

Häufig werden die ersten Hinweise auf Gesundheitsprobleme vom Besitzer nicht bemerkt, da diese aufs „Altern“ geschoben werden. Hinzu kommt, dass es einige Krankheiten gibt, bei denen der Besitzer keine Chance hat, sie anhand äußerer Symptome frühzeitig zu erkennen (z.B. Nierenerkrankungen). Darum bieten unsere ACTIVET-Praxen Ihnen die Möglichkeit zu einem T.A.F.F.-Check-up, der speziell auf die Früherkennung von Krankheitsbildern erwachsener Tiere ab fünf Jahren zugeschnitten ist.

  • Abhören von Herz und Lunge
  • Sicht­befund von Augen, Ohren und Nase
  • Beurteilung des Er­nährungs­zustandes, sowie der Musku­latur, Knochen und Ge­lenke
  • Untersuchung tast­barer Lymph­knoten
  • Abtasten des Bauch­raumes
  • Abtasten des Gesäuges der weiblichen Tiere
  • Untersuchung von Prosta­ta und Hoden beim Rüden
  • Abtasten der Schild­drüse bei Katzen
  • Blutunter­suchung (Leber, Niere, Schild­drüse, Bauch­speichel­drüse, Musku­latur, Elektro­lyte)
  • ggf. Urin­unter­suchung
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