Hunde

Treue Kumpels auf vier Pfoten

 

Krankheiten & Co Was Sie wissen sollten

Achtung! Die kurze Be­schrei­bung der Krank­hei­ten sollte nie­mals den Gang zum Tier­arzt erset­zen und ist keine Auf­listung aller Krank­heiten! Rufen Sie in Ihrer Tier­arzt­praxis an, um einen Termin zur Unter­such­ung Ihres Tieres und eine per­sön­liche Be­ratung zu ver­ein­baren.

 

Definition:

Diese Erkrankung wird durch Bakterien verursacht, welche sich in stehenden Gewässern vermehren oder auch durch Wildtiere, z. B. Ratten oder Mäuse, übertragen werden können. Sie verursachen Schäden an Leber, Nieren sowie dem zentralen Nervensystem (Hirnhautentzündung) und können auch für den Menschen gefährlich werden. Wir raten daher zu einer prophylaktischen Impfung gegen Leptospirose.

Definition:

Die Parvovirose ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die vor allem für junge Hunde sehr gefährlich ist.

Es kommt zu starken fieberhaften und zum Teil blutigen Durchfällen, mit einem charakteristischen Geruch. Auch Herzmuskelerkrankungen treten auf. Die Parvovirose führt leider insbesondere bei jungen Hunden, trotz intensiver Behandlung, häufig zum Tode. Wir raten daher zu einer prophylaktischen Impfung gegen Parvovirose.

Definition:

Bei dieser Viruserkrankung bekommt ein Teil der Hunde eine akute Leberentzündung mit Erbrechen, Durchfall, Fieber, Gelbsucht, Trübungen der Hornhaut und Blutungen in Haut und Schleimhäute. Andere Hunde hingegen entwickeln eine chronische Leberentzündung, die sich über Jahre verschlimmern kann.

Ungeimpfte Hunde können auch innerhalb weniger Stunden mit Blutungen an der HCC versterben, so dass diese Erkrankung als Differentialdiagnose bei jedem Verdacht auf eine mit Blutung einhergehende Vergiftung untersucht werden sollte.

Wir raten daher zu einer prophylaktischen Impfung gegen HCC.

Definition:

Die ersten Symptome dieser hochansteckenden Viruserkrankung sind eitriger Nasen- und Augenausfluss. Später kommen Durchfall und Erbrechen in unterschiedlicher Ausprägung dazu. Es gibt auch eine neurologische Form der Staupe. Insbesondere bei ungeimpften Junghunden verläuft die Staupe oft tödlich. Daher raten wir zur Impfung gegen die Staupe.

Definition:

An diesem Krankheitskomplex sind sowohl Viren als auch Bakterien beteiligt. Der bei dieser Erkrankung äußerst starke Husten führt häufig zum Würgereiz. Insbesondere nachts kommen Hund und Besitzer deswegen oft nicht zum Schlafen. Aber Vorsicht – Husten kann auch andere Ursachen haben, wie zum Beispiel eine Herzerkrankung. Wir empfehlen die Impfung gegen das Parainfluenzavirus, das eine Komponente des Krankheitskomplexes darstellt.

Definition:

Flöhe gehen nur zur Nahrungsaufnahme auf den Hund und verstecken sich ansonsten in Nischen und Ritzen in der Wohnung, zum Beispiel im Hundekörbchen. Aus den Eiern die sie legen, können sich bis zu einem halben Jahr später noch Flöhe entwickeln. Deshalb müssen für eine erfolgreiche Behandlung gegen Flöhe nicht nur alle im Haushalt befindlichen Tiere, sondern auch die Wohnung behandelt werden.

Definition:

Zecken sind häufig vorkommende Parasiten, welche sich vor allem in hohen Gräsern und Büschen aufhalten. Sie bevorzugen warmes und feuchtes Klima, weshalb sie in Deutschland vorwiegend im Frühling, im Spätsommer und im Herbst auftreten. Mildes Klima führt aber immer häufiger dazu, dass sie das ganze Jahr aktiv sind. Insbesondere wenn sie nicht vollständig entfernt werden, und zum Beispiel der Kopf der Zecke in der Haut des Hundes verbleibt, können sie zu Entzündungen führen. Zecken können zudem Krankheiten übertragen (z. B. Borreliose).

Definition:

Es gibt zahlreiche Würmer, die Hunde und Katzen befallen können. Nicht alle sind für den Menschen ansteckend. Starker Wurmbefall verursacht Verdauungsbeschwerden, Mangelversorgung, Anfälligkeit für Krankheiten, glanzloses Fell, Juckreiz am After und Husten. Würmer können zudem zu sehr gefährlichen Symptomen wie Darmverschluss oder Blutarmut führen und sollten daher nicht verharmlost werden.

Definition:

Heutzutage zählen Giardien nach den Würmern mit zu den am häufigsten diagnostizierten parasitären Erkrankungen. Insbesondere junge Katzen und Hunde zeigen bei Befall Gewichtsverlust oder Durchfall. Erbrechen kann ebenfalls erfolgen. Giardien sind Einzeller, welche auch beim Menschen zu einer Erkrankung führen können.

Hund & Katze T.A.F.F.-Geprüft Tierärztlicher Alters-Checkup für Fellnasen

Häufig werden die ersten Hinweise auf Gesundheitsprobleme vom Besitzer nicht bemerkt, da diese aufs „Altern“ geschoben werden. Hinzu kommt, dass es einige Krankheiten gibt, bei denen der Besitzer keine Chance hat, sie anhand äußerer Symptome frühzeitig zu erkennen (z.B. Nierenerkrankungen). Darum bieten unsere ACTIVET-Praxen Ihnen die Möglichkeit zu einem T.A.F.F.-Check-up, der speziell auf die Früherkennung von Krankheitsbildern erwachsener Tiere ab fünf Jahren zugeschnitten ist.

  • Abhören von Herz und Lunge
  • Sicht­befund von Augen, Ohren und Nase
  • Beurteilung des Er­nährungs­zustandes, sowie der Musku­latur, Knochen und Ge­lenke
  • Untersuchung tast­barer Lymph­knoten
  • Abtasten des Bauch­raumes
  • Abtasten des Gesäuges der weiblichen Tiere
  • Untersuchung von Prosta­ta und Hoden beim Rüden
  • Abtasten der Schild­drüse bei Katzen
  • Blutunter­suchung (Leber, Niere, Schild­drüse, Bauch­speichel­drüse, Musku­latur, Elektro­lyte)
  • ggf. Urin­unter­suchung
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